Forstwirtschaft und Artenschutz in Skandinavien
Skandinavien hat den Ruf, die schönsten und größten Wälder Europas zu haben. Doch dieser Ruf ist nicht mehr ganz gerechtfertigt. Selbst in Deutschland gibt es inzwischen einen größeren Holzvorrat, als in Schweden, dem Land mit den angeblich größten Wäldern. Einst war es der Erz- und Kupferbergbau, der den Wald verwüstete. Dann war es die Luftverschmutzung, die aus England, Ost- und Mitteleuropa nach Skandinavien kam und den Bäumen stark zusetzte. Schon in den sechziger Jahren wurde bekannt, dass die Wälder durch solche Einflüsse teilweise im Absterben begriffen sind. Doch die immer weiter ausgebaute Holzindustrie gab den Wäldern den Rest. Die Urwälder verschwanden schon bald. Doch der Waldbestand an sich wächst dennoch, weil die skandinavische Forstwirtschaft hoch industrialisiert betrieben wird. In Finnland gehören 90 Prozent des Waldes zu den so genannten Produktionsforsten. Rund ein Fünftel der Fläche des Landes ist mit Fichten- und Kiefernmonokulturen bewachsen, wofür Moore und Feuchtgebiete und damit viele einheimische Arten weichen mussten.
Um 1950 kam es zur Einführung des „Skandinavischen Forstwirtschaftsmodells“, in deren Folge es zum teilweisen Kahlschlag kam. Die neuen Bestände wurden sehr intensiv bewirtschaftet und so änderten sich viele Ökosysteme. Bis 1980 wurden neue Methoden der Bebauung eingeführt und es wurden leistungsfähigere Bestände angepflanzt. Dies ging so weit, dass Birkenbestände vernichtet wurden, weil diese Baumart sehr anfällig ist. Damit allerdings stellte sich ein neues Problem für die Wirtschaft ein, denn das für die Sperrholz- und Zellstoffproduktion wichtige Birkenholz muss zunehmend aus Russland importiert werden. Heute gibt es in Skandinavien nur noch rund fünf Prozent des früheren Altwaldbestandes. Dennoch ist die bewaldete Fläche größer als jemals zuvor. Doch die Eigenschaften der Wälder haben darunter gelitten. Immer weniger Pflanzen und Tiere können hier überleben, es kommt zum Aussterben vieler einheimischer Arten. Das gesamte Ökosystem Wald ist aus dem Gleichgewicht geraten.
Durch Karent Outplacement haben alle Beteiligten Vorteile: Der scheidende Mitarbeiter bekommt alle nötige Unterstützung, die er auf dem Weg hin zu einem neuen guten Job gebrauchen kann. Es werden teilweise sogar Weiterbildungsangebote unterbreitet, wenn der derzeit ausgeübte Job nur schwer zu vermitteln ist. Das Unternehmen, das sich von dem Mitarbeiter trennen muss, hat den großen Vorteil, dass unterstützte Mitarbeiter immer noch motiviert arbeiten und so keine Verluste für das Unternehmen provoziert werden.
